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Ein markantes Gebäude ist die alte Kaiserliche Post, der Schriftzug prangt noch
über dem Eingangsportal, obwohl heute eine Touristeninfo dort untergebracht ist.
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Bevor man von Keetmannshoop kommend Lüderitz erreicht, kann man mit etwas Glück diese
Pferde sehen. Sie leben in freier Wildbahn, sind aber eigentlich keine Wildpferde, sondern
man vermutet, dass es Nachkommen der Tiere sind, die die Schutztruppe nach der Niederlage
im ersten Weltkrieg zurückließ. |
Nicht viel anders als die ersten Züge, die Namibias Küste mit Windhoek und der
Erzstadt Tsumeb verbanden, tuckern auch heute dampfend und fauchend Züge durch die
endlose unwirtliche Wüste vor Lüderitz. |
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Von der Felsenkirche blickt man auf die im Dunst verschwimmende Bucht. Nichts Tropisches
findet man in Lüderitz, und es ist kaum glaublich, dass wenige Kilometer
landeinwärts die große Namibwüste mit heißen Temperaturen und
strahlender Sonne beginnt. |
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Die Adler-Apotheke, an der Sam-Nujoma-Avenue, früher Kaiser-Wilhelm-Straße, gelegen,
ist noch heute in Betrieb. Das alte Inventar lässt sich allerdings nur noch im Museum
besichtigen. |
Hier hat sich offensichtlich jemand noch nicht mit dem Wandel der Zeit abfinden können,
für ihn ist Namibia immer noch "Sued-West". |
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Der alte Bahnhof von Swakopmund aus dem Jahr 1901 beherbergt heute ein Luxushotel. |
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Wenn man nach heimischer Weise gut Kaffetrinken will, begibt man sich am besten in das
Cafe Anton, nicht weit vom Leuchtturm gelegen. Hier gibt es Sahnetorten satt, nur die
schwarze Bedienung erinnert daran, dass man in Afrika ist. |
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Die Otavi-Bahn war eine der ersten in Südwest. Sie wurde gebaut, um Erze und andere
Bodenschätze von der Erzstadt Tsumeb nach Swakopmund zu transportieren. |
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