Tiere in der Etosha - Pfanne

Die eigentliche Etosha - Pfanne ist ein großer Salzsee, der in Trockenzeiten fast verschwindet, in Regenzeiten aber auch den ganzen ihn umgebenden Park überfluten kann. Der tonhaltige Boden des Gebiets hat genügend natürliche Feuchtigkeit, sodass man sehr viele Wasserlöcher anlegen konnte, dadurch erklärt sich der Tierreichtum.
Wir haben uns nur einen Tag im Park aufgehalten, viel zu kurz, um interessante Beobachtungen machen zu können, und außerdem ist es wie ein Treffer im Lotto, in einem Reisebus gerade auf dem richtigen Platz am Fenster zu sitzen, um Fotos schießen zu können, denn Aussteigen ist verboten. Immerhin sind einige Fotos dabei entstanden.


Familienausflug der Elefanten.

Links: Die Oryx-Antilope, auch Spießbock genannt, ist das Wappentier Namibias und häufig anzutreffen, auch in den Lodges auf der Speisekarte.

Rechts: Den Springbok findet man überall, meist in Herden. Er ist sehr flink und darum schlecht zu fotografieren. Herrlich anzusehen sind seine hohen, weiten Sprünge.

Links: Das Dikdik hat Knopfaugen wie ein Kuscheltier. Es ist die kleinste Antilopenart, sehr scheu und lebt im Dickicht. Man sieht es selten.

Rechts: Gnus sind überall in Afrika verbreitet. Hier einige Streifengnus, eins der Tiere hat eine Wunde an der Flanke, es ist wahrscheinlich noch gerade einem Raubtier entwischt.

Zebras sind immer wieder fotogen. Hier halten sie sich mitten auf der Straße auf.

 

 

 

Eine Löwin schaut misstrauisch
zu uns herüber.

Links: Das Warzenschwein gilt als häßlich, die Tiere sehen aber sehr putzig aus, wenn sie im Galopp daherrennen.

Rechts: Wenn zwei Giraffen ihren Weg kreuzen, funktioniert es so...

 

Elefanten halten sich unheimlich gern an Wasserlöchern auf, nicht nur um zu trinken, sie lieben es, im Schlamm zu baden und bepritzen sich mit ihren Rüsseln von oben bis unten mit Schlamm. Sie schützen sich damit vor lästigen Insekten.

 

Treffpunkt Wasserloch: Die Zebras sind durstig, die Giraffe hat ihre Jungen dabei, man erkennt es an der gespreizten Stellung der Vorderbeine. Sie haben schon gelernt, auf diese Weise zu trinken, später muss das gekonnt sein, denn eine ausgewachsene Giraffe kann wegen des langen Halses und der hohen Beine nur in dieser Stellung das Wasser erreichen.

Tschüss, Ihr Tiere, wir müssen mal wieder ganz schnell weiterfahren!

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